Diese mediterrane Spezialität kombiniert süssliche, geröstete Randen mit samtig-cremigen Kichererbsen, verfeinert mit Tahini, Zitrone und Gewürzen. Die hausgemachten Pita Chips sorgen mit ihrer knusprigen Textur für den perfekten Kontrast. Zubereitet in nur einer Stunde, bietet diese Kombination eine harmonische Geschmackserfahrung, die gesund und vielseitig ist. Ideal als bunter Snack oder leichte Vorspeise, auch in glutenfreier Variante erhältlich.
Ich hatte eines Nachmittags zu viele Rote Beten im Kühlschrank und wollte nicht schon wieder Salat machen. Also warf ich sie in den Ofen, ohne groß nachzudenken, und während sie rösteten, kam mir die Idee: Warum nicht Hummus? Die Farbe war unglaublich – ein tiefes Magenta, das sofort alle neugierig machte. Seitdem ist dieses Rezept mein Geheimtipp für Abende, an denen ich Gäste beeindrucken will, ohne stundenlang in der Küche zu stehen.
Letzten Sommer habe ich diesen Hummus zu einem Picknick mitgebracht, und alle fragten nach dem Rezept. Eine Freundin meinte, sie hätte noch nie pinken Hummus gesehen und probierte gleich dreimal. Seitdem bringe ich ihn zu jeder Gelegenheit mit, weil er einfach ins Auge sticht und schmeckt, als hätte man ewig daran gearbeitet – dabei ist er wirklich simpel.
Zutaten
- Rote Bete: Frisch geröstet schmeckt sie süßer und intensiver als aus dem Glas, und die Röstaromen machen den Unterschied.
- Kichererbsen: Sie geben die cremige Basis, am besten gut abspülen, damit der Hummus nicht wässrig wird.
- Tahini: Das Sesammus sorgt für Tiefe und Nussigkeit, hier nicht sparen.
- Zitronensaft: Frisch gepresst hebt alles auf ein anderes Level, Flaschensaft wirkt oft flach.
- Olivenöl: Extra vergine macht den Hummus geschmeidig und rundet den Geschmack ab.
- Knoblauch: Eine kleine Zehe reicht, sonst wird es schnell zu scharf.
- Kreuzkümmel: Gibt eine warme, erdige Note, die perfekt zur Roten Bete passt.
- Vollkorn-Pitas: Selbst gebacken werden sie knuspriger als jeder Chip aus der Tüte.
- Geräuchertes Paprikapulver: Optional, aber es verleiht den Chips eine leicht rauchige Note.
- Petersilie und Sesam: Frische Kräuter und geröstete Samen als Finish – sieht schön aus und schmeckt.
Anleitung
- Rote Bete rösten:
- Den Ofen auf 200 Grad vorheizen, die gewürfelte Rote Bete mit etwas Olivenöl und Salz vermengen und auf einem Backblech verteilen. Nach 30 bis 35 Minuten ist sie weich und leicht karamellisiert – der Duft in der Küche ist herrlich.
- Pita-Chips backen:
- Ofen auf 190 Grad reduzieren, Pitas in Dreiecke schneiden, mit Olivenöl bepinseln, salzen und optional mit Paprikapulver bestreuen. Nach 8 bis 10 Minuten sind sie goldbraun und knusprig, einmal wenden nicht vergessen.
- Hummus mixen:
- Geröstete Rote Bete, Kichererbsen, Tahini, Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch, Kreuzkümmel und Salz in die Küchenmaschine geben. So lange mixen, bis alles cremig ist, bei Bedarf schluckweise Wasser zugeben.
- Abschmecken:
- Probieren und eventuell mehr Salz, Zitrone oder Kreuzkümmel hinzufügen – jeder Geschmack ist anders.
- Anrichten:
- Den Hummus in eine Schüssel füllen, mit dem Löffelrücken eine kleine Mulde formen, Olivenöl darüber träufeln und mit Petersilie sowie Sesam bestreuen. Servieren mit den knusprigen Pita-Chips.
An einem verregneten Sonntag habe ich diesen Hummus gemacht, während draußen der Herbstwind pfiff. Meine Schwester kam vorbei, und wir saßen am Küchentisch, tauchten die noch warmen Chips ein und redeten über alles Mögliche. Seitdem verbinde ich dieses Gericht mit gemütlichen Nachmittagen und guten Gesprächen.
Aufbewahrung und Vorbereitung
Der Hummus hält sich im Kühlschrank in einem luftdichten Behälter bis zu vier Tage und schmeckt am nächsten Tag oft sogar noch besser, weil sich die Aromen setzen. Die Pita-Chips kannst du in einer Dose aufbewahren, damit sie knusprig bleiben – einfach nicht in Plastik, sonst werden sie labberig.
Variationen und Anpassungen
Wenn du es schärfer magst, gib eine Prise Cayennepfeffer in den Hummus oder streue Chiliflocken darüber. Für eine glutenfreie Variante nimmst du einfach glutenfreie Pitas oder servierst den Hummus mit Gemüsesticks – Karotten, Gurken und Paprika passen hervorragend. Ich habe auch schon geröstete Süßkartoffelscheiben statt Pita-Chips gemacht, das war überraschend lecker.
Serviervorschläge
Dieser Hummus ist perfekt als Vorspeise bei einem Dinner oder als Teil einer Mezze-Platte mit Oliven, eingelegtem Gemüse und Fladenbrot. Er macht sich auch gut auf einem Buffet, weil er so auffällig aussieht und jeder probieren will. An warmen Abenden habe ich ihn schon draußen serviert, mit einem Glas Weißwein – einfach unschlagbar.
- Als Dip zu frischem Gemüse oder Crackern.
- Auf getoastetem Brot als schnelles Mittagessen.
- Als Beilage zu gegrilltem Gemüse oder Falafel.
Dieses Rezept hat mir gezeigt, dass man mit ein paar einfachen Zutaten etwas Besonderes zaubern kann. Probier es aus und genieß die Reaktionen – die pinke Farbe macht einfach jeden glücklich.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Wie werden die Randen am besten geröstet?
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Die gewürfelten Randen mit etwas Olivenöl und Salz vermengen und auf einem Backblech bei 200°C für 30–35 Minuten rösten, bis sie zart sind.
- → Kann man Pita Chips glutenfrei zubereiten?
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Ja, indem man glutenfreie Pita verwendet und diese wie beschrieben mit Öl, Salz und Paprika backt.
- → Wie wird die cremige Konsistenz des Hummus erreicht?
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Durch das Pürieren von Kichererbsen, gerösteten Randen, Tahini, Zitronensaft und etwas Wasser entsteht eine glatte, cremige Textur.
- → Welche Gewürze passen besonders gut zum Hummus?
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Kreuzkümmel und Knoblauch verleihen Tiefe, während eine Prise geräuchertes Paprikapulver optional für mehr Geschmack sorgt.
- → Wie lange ist das Hummus haltbar?
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Im Kühlschrank aufbewahrt bleibt es bis zu vier Tage frisch und kann vor dem Servieren nochmals gut durchgerührt werden.