Diese Kokos-Curry-Garnelen-Bowl vereint zarte Garnelen mit knackigem Gemüse und einem aromatischen, cremigen Curry auf duftendem Jasminreis. Frischer Ingwer und rote Currypaste sorgen für Würze, während Kokosmilch und Limettensaft dem Gericht ein exotisches Aroma verleihen. Die Kombination aus Koriander, Frühlingszwiebeln und Limetten als Topping perfektioniert den Geschmack und sorgt für Frische. Ideal für eine schnelle, unkomplizierte Küche mit asiatischem Flair. Das Gericht eignet sich auch hervorragend für Varianten mit Huhn, Tofu oder reinem Gemüse und kann individuell an den eigenen Geschmack angepasst werden.
Diese cremig-aromatische Coconut Curry Shrimp & Rice Bowl sorgt immer für Begeisterung am Tisch. Saftige Garnelen schmoren in einer sämigen Kokos-Curry-Sauce, zusammen mit knackigem Gemüse und frischem Reis. Ein echter Wohlfühlklassiker, wenn es mal wieder schnell und trotzdem besonders lecker sein soll.
Ich mache dieses Gericht besonders gern, wenn Gäste kommen – jedes Mal will jemand das Rezept. Mein Sohn hat damit asiatischen Curry erstmals geliebt und wollte es direkt wieder essen.
Zutaten
- Garnelen: sorgen für eine robuste Eiweißquelle und ein mildes, süßes Aroma – am besten große, rohe Garnelen von guter Qualität verwenden und sicherstellen, dass sie sauber geschält und entdarmt sind
- Zwiebeln: liefern die Basis für Süße und Tiefe im Curry – möglichst frische, festfleischige Zwiebeln wählen
- Knoblauch und Ingwer: sind ein Muss für Duft und Würze – frisch gehackt kommt das Aroma besonders gut zur Geltung
- Rote Paprika: bringt Farbe und süßlichen Geschmack – knackig aus dem Bio-Gemüseregal wählen
- Zuckererbsen: sorgen für Biss und grüne Frische – jung und puderzart kaufen
- Jasminreis: gibt dem Gericht die typische fluffige Textur – immer gut abspülen damit er nicht klebt
- Kokosmilch: sorgt für Cremigkeit und tropischen Geschmack – zu einer vollfetten Qualität greifen
- Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe: bringt Tiefe – auf wenig Salz achten um nachwürzen zu können
- Rote Currypaste: gibt Würze und Aroma – nicht zu scharf, aber vortrefflich intensiv
- Sojasauce oder Tamari: für die salzige Note – Tamari ist perfekt glutenfrei
- Brauner Zucker: balanciert die Säure und bringt harmonische Süße
- Limettensaft: sorgt für Frische und Rundung – unbedingt frisch gepresst verwenden
- Frischer Koriander und Frühlingszwiebeln: als Garnitur – knackig und grün, geben Frische und einen Hauch Asia-Flair
Anleitung
- Jasminreis zubereiten:
- Den Jasminreis gründlich waschen bis das Wasser klar ist. Im Verhältnis eins zu eins mit Wasser in einem kleinen Topf aufkochen und dann bei niedrigster Hitze etwa zwölf Minuten quellen lassen. Danach vom Herd nehmen, abgedeckt weitere fünf Minuten stehen lassen. So wird der Reis schön locker und duftend – perfekt als Basis.
- Gemüse und Aromaten anbraten:
- In einer großen Pfanne oder einem Wok das Pflanzenöl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die fein gewürfelte Zwiebel zufügen und etwa drei Minuten glasig dünsten, bis sie aromatisch und leicht goldgelb ist.
- Knoblauch und Ingwer zufügen:
- Den gehackten Knoblauch und Ingwer in die Pfanne geben und sanft eine Minute anschwitzen. Jetzt fängt es richtig an zu duften und die Basis für das Curry entsteht.
- Currypaste rösten:
- Rote Currypaste hineinrühren und für eine Minute sanft rösten. Dies hebt die Gewürzaromen hervor und sorgt für ein tieferes Currygefühl.
- Gemüse mitschwitzen:
- Rote Paprika und Zuckererbsen zugeben und bei mittlerer Hitze etwa zwei bis drei Minuten schwenken, bis das Gemüse schön knackig und farbig ist.
- Sauce zubereiten:
- Mit Kokosmilch, Brühe, Sojasauce und braunem Zucker ablöschen. Alles gut umrühren und auf kleiner Flamme zum Simmern bringen, damit sich die Aromen vermischen und eine sämige Sauce entsteht.
- Garnelen garen:
- Die rohen Garnelen dazugeben und für drei bis vier Minuten bei sanfter Hitze garziehen lassen, bis sie rosa und fest sind. Sie werden perfekt saftig wenn nicht zu lange gekocht.
- Abschmecken und verfeinern:
- Den Limettensaft unterrühren und nach eigenem Geschmack nachwürzen. Noch einmal alles durchmischen – jetzt kommt die frische Fruchtnote dazu.
- Anrichten:
- Den lockeren Reis auf Schalen verteilen, das Curry darauf geben und mit Koriander und Frühlingszwiebeln garnieren. Wer mag, setzt Limettenspalten dazu für zusätzlichen Kick.
Mein Lieblingsmoment ist immer das Abschmecken mit Limette am Ende. Da wird alles schön samtig, und die Frische setzt den letzten Akzent. Mein Mann liebt die Garnelen und fischt sie immer zuerst aus der Schale – das Curry ist ein Highlight bei jedem Familienessen.
Lagerungstipps
Reste unbedingt auskühlen lassen und luftdicht verpackt im Kühlschrank aufbewahren. Bis zu zwei Tage problemlos frisch. Zum Wiedererwärmen behutsam in der Mikrowelle oder auf kleiner Hitze in der Pfanne erwärmen, damit Garnelen saftig bleiben.
Zutaten-Austausch
Statt Garnelen kannst du grob gewürfeltes Hähnchenbrustfilet verwenden. Oder für eine vegetarische Variante Tofu in Würfeln anbraten und wie die Garnelen im Curry ziehen lassen. Gemüse nach Saison mixen – Brokkoli, Zuckerschoten, oder Spinat passen prima.
Serviervorschläge
Reis kann durch Jasmin, Basmati, Wildreis oder auch Blumenkohlreis ersetzt werden. Ein knackiger, kleiner Gurkensalat oder asiatischer Krautsalat dazu ist immer fein. Als Getränk kann ein spritziger Riesling den aromatischen Currygeschmack toll begleiten.
Kultureller Hintergrund
Das Curry verbindet südostasiatische Kochtradition mit modernen Elementen. Die Kombination aus Kokosmilch und roter Currypaste findet man oft in Thailand. Die frische Limette ist typisch für vietnamesische Küche, während die Zutaten wie Reis und Garnelen viele Länder vereinen.
Saisonale Ideen
Im Frühling gerne frische Lauchzwiebeln oder Spargel dazugeben. Im Winter funktionieren Kürbis und Karotten. Im Sommer kannst du mit frischen Mangostücken würzen und Kräuter wie Minze oder Thai-Basilikum ergänzen.
Mit dieser Bowl bringst du asiatisches Flair in deine Küche. Die perfekte Balance von Cremigkeit, Frische und feiner Würze begeistert wirklich jeden.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Welche Garnelen eignen sich am besten?
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Am besten sind rohe, große Garnelen, die bereits geschält und entdarmt sind. So gelingt ein zarter Biss.
- → Wie wird das Curry extra scharf?
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Fügen Sie frische rote Chilis oder etwas Chiliflocken zur Currypaste hinzu, um angenehme Schärfe zu erzielen.
- → Kann man das Gericht ohne Sojasauce zubereiten?
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Ja, Tamari eignet sich als glutenfreie Alternative und bringt die gewünschte Würze.
- → Welche Reisalternativen sind empfehlenswert?
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Brauner Reis oder Blumenkohlreis bieten eine ballaststoffreiche und kohlenhydratärmere Alternative.
- → Wie gelingen beste Aromen beim Curry?
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Braten Sie Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer vor Zugabe der Currypaste kurz an, um die Gewürzaromen optimal zu entfalten.
- → Welche Beilage passt zu diesem Gericht?
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Ein frischer Salat oder ein Glas aromatischer Weißwein, wie Riesling, rundet den Genuss ab.