Diese süße Kreation verbindet zarte Schokoladenstücke mit samtiger Erdnuss Butter zu einer unwiderstehlichen Leckerei. Der zähflüssige Schichtaufbau wird durch sanftes Abkühlen perfekt. Ideal als süßer Genuss für zwischendurch oder besonderen Anlass. Die einfache Zubereitung überzeugt mit nur wenigen Zutaten und kurzem Aufwand. Für Abwechslung sorgen Variationen mit knusprigen Erdnussstückchen oder veganen Alternativen.
Letzten Winter stand ich in der Küche und brauchte etwas Süßes, das schnell ging, aber trotzdem beeindruckte. Ich hatte Schokolade und Erdnussbutter im Schrank und dachte mir, warum nicht beides kombinieren? Das Ergebnis war so cremig und reichhaltig, dass ich sofort wusste: Das wird mein neues Lieblingsrezept für spontane Naschkatzen. Seitdem mache ich dieses Fudge immer dann, wenn Besuch kommt oder ich einfach Lust auf etwas habe, das nach Kindheitserinnerungen schmeckt.
Ich erinnere mich an einen Abend, als Freunde überraschend vorbeikamen und ich nur zwanzig Minuten Zeit hatte, etwas Leckeres zu zaubern. Dieses Fudge rettete mich, und alle fragten nach dem Rezept. Seitdem bringe ich es zu jeder Feier mit, und es ist immer das Erste, was aufgegessen wird. Es hat sich zu meinem Geheimtrick entwickelt, wenn ich wenig Zeit, aber große Erwartungen habe.
Zutaten
- 340 g Zartbitterschokolade-Chips: Sie schmelzen gleichmäßig und geben dem Fudge seine seidige Textur, achte darauf, dass sie nicht zu bitter sind.
- 400 g gezuckerte Kondensmilch: Sie sorgt für die cremige Konsistenz und süße Note, ohne die das Fudge nicht zusammenhält.
- 30 g ungesalzene Butter (für die Basis): Sie macht die Schokolade geschmeidiger und verleiht dem Fudge einen zarten Glanz.
- 1 TL Vanilleextrakt: Ein Hauch Vanille hebt den Schokoladengeschmack hervor und rundet alles ab.
- 120 g cremige Erdnussbutter: Verwende eine glatte Sorte für die perfekte Marmorierung, oder nimm stückige für mehr Biss.
- 30 g ungesalzene Butter (geschmolzen, für die Erdnussbutter): Sie macht die Erdnussbutter streichfähig und sorgt dafür, dass sie sich schön verteilen lässt.
- 30 g Puderzucker: Er süßt die Erdnussbutter leicht und verleiht ihr eine fluffige Konsistenz.
Anleitung
- Backform vorbereiten:
- Lege eine 20x20 cm große Backform mit Backpapier aus und lass an den Seiten etwas überstehen, damit du das Fudge später leicht herausheben kannst. Das erspart dir später viel Mühe beim Schneiden.
- Schokoladenmischung schmelzen:
- Gib die Schokolade-Chips, Kondensmilch und 2 EL Butter in einen Topf bei niedriger Hitze und rühre ständig, bis alles glatt und glänzend ist. Nimm den Topf vom Herd und rühre die Vanille unter, der Duft wird deine Küche sofort erfüllen.
- Erdnussbutter-Mischung zubereiten:
- Verrühre in einer separaten Schüssel die Erdnussbutter, geschmolzene Butter und Puderzucker, bis eine cremige, glatte Masse entsteht. Achte darauf, dass keine Klümpchen bleiben.
- Schichten und marmorieren:
- Gieße die Schokoladenmischung in die vorbereitete Form und verteile sie gleichmäßig. Setze dann löffelweise die Erdnussbutter-Mischung darauf und ziehe mit einem Messer oder Spieß sanfte Wirbel, um den typischen Marmor-Effekt zu erzeugen.
- Luftblasen entfernen:
- Klopfe die Form vorsichtig auf die Arbeitsfläche, damit eventuelle Luftblasen entweichen. Das sorgt für eine schöne, glatte Oberfläche.
- Kühlen und fest werden lassen:
- Stelle die Form für mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank, bis das Fudge vollständig fest ist. Hebe es dann am Backpapier heraus und schneide es in 36 kleine Quadrate.
An einem Sonntagabend saß ich mit meiner Familie am Tisch, und wir teilten uns die letzten Stücke dieses Fudges. Es war einer dieser Momente, in denen Essen mehr ist als nur Nahrung, es wurde zu einer gemeinsamen Erinnerung. Seitdem backe ich es immer dann, wenn ich das Gefühl habe, dass wir alle ein bisschen Süßes und Zeit zusammen brauchen.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Bewahre das Fudge in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank auf, dort hält es sich bis zu einer Woche frisch und fest. Du kannst es auch einfrieren und bei Bedarf auftauen, dann hast du immer eine süße Überraschung parat. Ich packe manchmal einzelne Stücke in kleine Tüten und verschenke sie, das kommt immer gut an.
Variationen und Ideen
Wenn du es knuspriger magst, nimm stückige Erdnussbutter oder streue gehackte geröstete Erdnüsse über die Oberfläche, bevor du es kühlst. Für eine vegane Version kannst du milchfreie Schokolade, vegane Butter und gesüßte Kokosmilch verwenden, das Ergebnis schmeckt genauso gut. Ich habe auch schon eine Prise Meersalz obendrauf gestreut, das hebt die Süße richtig schön hervor.
Wichtige Hinweise
Dieses Fudge enthält Erdnüsse, Milch und möglicherweise Soja (aus den Schokolade-Chips), also prüfe alle Etiketten, wenn du Allergien hast. Schneide es am besten mit einem scharfen Messer, das du zwischendurch kurz unter heißem Wasser abspülst, so werden die Kanten schön sauber. Ich habe gelernt, dass Geduld beim Kühlen wirklich den Unterschied macht, also gönne dem Fudge die volle Zeit im Kühlschrank.
- Verwende hochwertige Schokolade, das merkst du sofort am Geschmack.
- Lass das Fudge vor dem Servieren kurz bei Raumtemperatur stehen, dann ist die Konsistenz perfekt.
- Schneide es in kleine Quadrate, denn es ist reichhaltig und ein kleines Stück reicht völlig.
Dieses Fudge ist mehr als nur ein Dessert, es ist ein kleines Stück Glück, das du in wenigen Minuten zaubern kannst. Ich hoffe, es bringt dir genauso viel Freude wie mir, jedes Mal wenn ich es mache.
Fragen & Antworten zum Rezept
- → Wie lange dauert die Zubereitung?
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Die aktive Zubereitungszeit beträgt etwa 25 Minuten, hinzu kommen mindestens 2 Stunden Kühlzeit.
- → Welche Zutaten sind notwendig?
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Halbbitterschokolade, gesüßte Kondensmilch, Butter, Vanilleextrakt, cremige Erdnuss Butter und Puderzucker bilden die Basis.
- → Kann ich die Konsistenz variieren?
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Für mehr Textur können gehackte Erdnüsse hinzugefügt oder die Erdnuss Butter durch stückige Varianten ersetzt werden.
- → Wie bewahre ich das Ergebnis auf?
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Im Kühlschrank luftdicht verpackt hält sich die Zubereitung bis zu einer Woche, zusätzliches Einfrieren ist ebenfalls möglich.
- → Ist das Gericht vegetarisch?
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Ja, alle verwendeten Zutaten sind vegetarisch, bei veganen Alternativen kann auf pflanzliche Produkte zurückgegriffen werden.